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Recommended Readings vom Februar und März 2025
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Anfangs März habe ich vergessen, das Skript laufen zu lassen, deshalb hier die spannenden Texte der letzten beiden Monate: Warranty Void If Regenerated (nearzero.software) : Eine hübsche Parabel über das, was KI mit Arbeit machen kann. How I fought my smartphone addiction (ploum.net) : Alle möglichen Benachrichtigugen ausschalten ist ein erster Schritt. Und auch mal […]
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Anfangs März habe ich vergessen, das Skript laufen zu lassen, deshalb hier die spannenden Texte der letzten beiden Monate:

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Die (Gemeinde)Grenzen der Schweiz
openstreetmappersonalno borders no nationsvibe coding
Ihr wisst ja, ich hab’ einen OpenStreetMap-Fetisch :) Schon sehr lange trage ich gemeinsam mit der Schweizer OSM-Community die Idee rum, dass die ~2000 erfassten Gemeindegrenzen in OpenStreetMap besser gepflegt werden sollten. Diese wurden vor ~14 Jahren in einem sogenannten Import in die OpenStreetMap-Datenbank eingepflegt und seither bei Gemeindefusionen Anfangs Jahr immer mal wieder gepflegt, […]
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Ihr wisst ja, ich hab’ einen OpenStreetMap-Fetisch :)
Schon sehr lange trage ich gemeinsam mit der Schweizer OSM-Community die Idee rum, dass die ~2000 erfassten Gemeindegrenzen in OpenStreetMap besser gepflegt werden sollten.

Diese wurden vor ~14 Jahren in einem sogenannten Import in die OpenStreetMap-Datenbank eingepflegt und seither bei Gemeindefusionen Anfangs Jahr immer mal wieder gepflegt, aber nicht in toto überwacht.

Vor einiger Zeit habe ich im OSM Forum die Diskussion zur Grenzpflege begonnen, das dort angesprochene Tool der serbischen Community ist zwar sehr toll, aber der Umbau auf die Schweizerischen Gegebenheiten hat nicht befriedigend geklappt.
Dies trotz der tollen Hilfe der SOSM mit einer virtuellen Maschine (mersi Datendelphin im Speziellen) auf der SOSM-Infrastruktur.
Auf dieser VM lief das serbische Tool mit Anpassungen für die Schweiz, war aber nur schwer zu “bedienen”.

In einem Projekt bei der Arbeit habe ich mich etwas eingehender mit den sog. GitHub Actions beschäftigt, mit denen es möglich ist, ja nach Zustand eines GitHub-Projektes Aktionen durchzuführen, die ebenso auf einer virtuellen Infrastruktur (aber halt von Microsoft laufen).
Eine solche Action baut beispielsweise aus etwas LaTeX-Code, der online liegt automatisch meinen Lebenslauf (ich hab’ keine Bewerbung offen, brauchte aber letzthin aus anderen Gründen einen Lebenslauf).
Oder aus etwas Textschnipseln eine Webseite und ein PDF, das eine Pubikation ergeben wird.

Item, Programmcode im Internet etwas machen zu lassen, ist mit solchen Actions einfach, schnell iterierbar und etwas weniger komplex, als per ssh auf einem Server Python-Code laufen zu lassen.

Um die Gmeindegrenzen in OpenStreetMap zu überwachen habe ich jetzt nicht Programmiercode im Netz zum laufen gebracht, sondern diesen Programmiercode nicht selber geschrieben.
Das geht mit sog. vibe coding gemacht.
Zu Beginn habe ich das Large Language Model von Claude.ai mit einem Prompt gefüttert, der beschreibt, was ich machen will.

I have the boundaries of the swiss municipalities in https://data.geo.admin.ch/ch.swisstopo.swissboundaries3d/swissboundaries3d_2025-04/swissboundaries3d_2025-04_2056_5728.gpkg.zip.
Help me produce a report on how well these match geographically with the boundaries mapped in OpenStreetMap, preferrably via Overpass Turbo.
The boundaries in the geopackage have bfs_nummer=355, the boundaries in OSM have swisstopo:BFS_NUMMER=355 as a matching ID.

Can you query Overpass in Python, too?

Can you make this all work in a GitHub action?

Das heisst, ich habe Claude informiert, dass die Gemeindegrenzen der Schweiz in OpenStreetMap in sogenannten Relationen mit z.B. swisstopo:BFS_NUMMER"=355 für Köniz erfasst sind.
Die BFS_NUMMER wird vom Bundesamt für Statistik vergeben und taucht genauso in den offiziellen Gemeindegrenzen von swisstopo, swissBOUNDARIES3D auf.
Ich hätte die Abfrage der Gemeindegrenzen gerne mit Overpass turbo abgefragt, den Vergleich in Python gemacht und das Ganze per GitHub Action z.B. täglich laufen gelassen.
Schon die erste Antwort von Claude lieferte Resultate, die ich dann in VS Code mit CoPilot mit vielen Prompts immer weiter verfeinert habe.
Ich habe nur extrem wenig Code selbst geschrieben, praktisch Alles wurde gesteuert durch meine Eingaben maschinell erstellt, minimalste Zwischenschritte wurden von Anderen beigesteuert.

Nachem Simon Poole bemerkt hat, dass Gemeindegrenzen mit Enklaven/Löchern nicht korrekt ausgewertet werden und einigen weitern Korrekturen der Berechnungslogik hat die Schweizer OSM-Community nun ein Tool, das den Vergleich der Gemeindegrenzen von swisstopo mit den Gemeindegrenzen in OpenStreetMap bietet: boundaries.osm.ch

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Recommended Readings vom Januar 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: My mom and Dr. DeepSeek (restofworld.org) : Dr. LLM hört immer und jederzeit zu. Und gibt meistens richtige Antworten. Eine grosse Umwälzung für Mediziner:innen. The Olivetti Company (abortretry.fail) : Schon vor einem Jahr hab’ ich über Ivrea und Olivetti gelesen. Eine wirklich faszinierende Firma. […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Wie entstanden die alten Karten unserer Welt?

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Recommended Readings vom November 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: How to See the Dead (asimov.press) I/III : Eine schöne fiktionale, wissenschaftlich-philosophische Erzählung über eine:m Entwickler:in von Augenimplantaten, die nicht nur sehen, sondern auch Erinnerungen visualisieren können. The Penicillin Myth (asimov.press) II/III : Wie war das jetzt genau mit diesem Pennicilin? Making the Electron […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

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Recommended Readings vom Dezember 2025
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Ä guets Nöis! Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Agnishom Chattopadhyay | an opinionated critique of duolingo (agnishom.github.io) : Duolingo ist ziemlich gut, aber – was wir auch mit den Kindern sehen – nicht nur gut. Gerade die Gamification macht das Lernen nicht am effizientesten. Border Patrol is monitoring US […]
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Ä guets Nöis!

Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat las ich folgendes Buch und fand dieses gut:

  • For The Win: Ein ziemlich gut gealtertes Buch von Cory Doctorow.
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Recommended Readings vom Oktober 2025
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Im letzten Monat waren wir auch in den Ferien, da las ich folgende Texte und fand diese gut: The story of how RSS beat Microsoft (buttondown.com) : Hat irgendjemand mal ‘was von ICE gehört? Oder verwendet ihr stattdessen (in irgend einer Form) RSS? The World’s Most Common Surgery (asimov.press) : In von 4000 Jahren hat […]
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Im letzten Monat waren wir auch in den Ferien, da las ich folgende Texte und fand diese gut:

  • The story of how RSS beat Microsoft (buttondown.com) : Hat irgendjemand mal ‘was von ICE gehört? Oder verwendet ihr stattdessen (in irgend einer Form) RSS?
  • The World’s Most Common Surgery (asimov.press) : In von 4000 Jahren hat sich die Kataraktoperation von einem groben Eingriff mit Stacheln zu einer 20-minütigen Operation mit einer Erfolgsquote von 95 Prozent entwickelt.
  • „Viele Clubs werden nie barrierefrei sein“ (correctiv.org) : Menschen mit Behinderung sind vom Schweizer Nachtleben weitgehend ausgeschlossen. Nicht, weil sie das wollen – sondern weil Clubbetreiber ihnen keine Chance dazu geben.
  • Smartphones and being present (herman.bearblog.dev) : Der Trick mit dem Ausschalten der History hat meinen Youtube-Konsum massivst eingeschränkt.

Zusätzlich habe ich noch diese zwei Bücher gelesen:

  • Snow Crash von Neal Stephenson: Ein flink zu lesender Klassiker. Genau wie Christian schreibt, die überdrehten Ideen machen Spass.
  • Pyramids (Discworld, #7) von Terry Pratchett ist etwas weniger flink zu lesen, ist aber voll von krudem Humor.
  • The Circle von Dave Eggers lese ich nun zum zweiten Mal. Zu Beginn eine Utopie, die schnell in eine ziemlich bedrückende Überwachungsdystopie abgleitet.
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Recommended Readings vom September 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Why I gave the world wide web away for free (theguardian.com) : Letzthin habe ich in anderem Zusammenhang von Tim Berners-Lee gelesen. Hier erklärt er, wieso er gekämpt hat, dass das World Wide Web kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Weil es nur funktionieren kann, […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Ein Star (ein Vogel, nicht Promi) kann Tonfolgen fast perfekt imitieren.
Also kann mensch auch eine Tonfolge vorspielen, die im Spektrogramm ein Bild eines Vogels ergibt.
So kann in Bild eines Vogels “auf” einem Vogel gespeichert werden.
Henne nerdy!


Scammers versuchen zu scammen.
Die Captchas, die denen dann vorgesetzt werden sind grandios.
Henne luschtig!


Mit OpenDrop kann mit ein paar Tropfen Wasser Snake gespielt werden.
Henne cool!

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Recommended Readings vom August 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Apple vs. Facebook is Kayfabe (infrequently.org) : Erstmals lernte ich, was Kayfabe ist, dann macht der Text auch mehr Sinn. Immer wieder: Facebook/Meta ist eher zu vermeiden, auch wenn Apple hier mit der In-App-Browser-Funktionalität das Ganze ermöglicht. The Electric Fence Stopped Working Years Ago […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Destin Sandlin schaut sich Zikaden gaaanz genau an.


Wieso es für Motorradfans nix besseres als Leder als Schutzkleidung gibt.

https://habi.gna.ch/?p=7969
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Recommended Readings vom Juli 2025
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Zwei Wochen in den Ferien im Juli haben dazu geführt, dass die untenstehenden Texte mir gefallen haben. Alle anderen nicht so sehr: What screen time really does to children’s brains (bbc.com) : Immer besser raus als drinnen am Bildschirm. The Sunlight Budget of Earth (asimov.press) : Wenn die Solarenergiekapazität weiterhin mit ihrer derzeitigen exponentiellen Wachstumsrate […]
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Zwei Wochen in den Ferien im Juli haben dazu geführt, dass die untenstehenden Texte mir gefallen haben. Alle anderen nicht so sehr:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Die Fenster sind wohl nicht SUVA-konform, aber als Ganzes ist das Haus wahnsinnig toll.

https://habi.gna.ch/?p=7966
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Recommended Readings vom Juni 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Endometriosis is an incredibly interesting disease (owlposting.com) : Es tönt arg zynisch Endometriose als spannende Krankheit zu bezeichnen, da immerhin mindestens 10% aller menstruierenden Menschen davon betroffen sind. Es ist aber wirklich spannend, wie die Krankheit entsteht. Sea-Monkeys and X-Ray Spex: Collecting the Bizarre […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Zur Fentanyl-Epidemie in den USA.
Das Zitat “The first time you take Fentanyl is the best time you will ever have felt in our life” ist stark.
Einmal probiert, dann geht’s nur noch abwärts.


Caine baut sich einen Spielsalon. [via: kottke.org]

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Recommended Readings vom Mai 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Eine bewusste Erziehung muss man sich erst leisten können (fritzundfraenzi.ch) : Gute Eltern schimpfen nie, gönnen sich Auszeiten und begleiten ihr Kind bindungsorientiert. Solche Überzeugungen sind nicht nur arrogant, sie grenzen auch viele aus, schreibt Autorin Nora Imlau. Why Top Posting Has Won (solipsys.co.uk) […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

https://habi.gna.ch/?p=7220
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Recommended Readings vom April 2025
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Im letzten Monat las ich v.a. Makers von Cory Doctorow, und fand vom wenigen Rest nur die beiden folgenden Texte bemerkenswert: Vivarium (jsomers.net) : Eine spezielle Geschichte für mich, da ich ab und zu auch mit (toten) Labortieren arbeite. Your phone is why you don’t feel sexy (catherineshannon.substack.com) : Weniger Telefon, mehr sexy! Im letzten […]
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Im letzten Monat las ich v.a. Makers von Cory Doctorow, und fand vom wenigen Rest nur die beiden folgenden Texte bemerkenswert:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Wie die falsche Katzenstreu in einem der wenigen geologischen Tiefenlager der Welt zu einem radioaktiven Störfall geführt hat: “anorganic litter” (für einen anorganischen Füllstoff) mit “an organic litter” (für einen organischen Füllstoff) verwechselt.

https://habi.gna.ch/?p=7127
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Recommended Readings vom März 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: The tale of two Shanghais (arun.is) : Ich müsste mehr Zeit haben, um Fotos zu machen. My stupid noise journey (dynomight.net) : Die Kopfhörer, die schlussendlich empfohlen werden (quiet and comfortable…) sind wirklich super :) Reality has a surprising amount of detail (johnsalvatier.org) : […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Mirjam Skal dirigiert Musik, die unter die Haut geht.


Ich schwöre, ich fühle mich mängisch so, wenn ich für OpenStreetMap micromappe. Ich glaub [via Ilya]

https://habi.gna.ch/?p=7035
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Recommended Readings vom Februar 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Station of despair: What to do if you get stuck at the end of Tokyo’s Chuo Rapid Line (soranews24.com) : Eher bild- als textlastig, aber so sieht es an Endhaltestellen in Japan aus. Marshmallow Test and Parenting (desunit.com) : Der Marshmallow-Test testet weniger Selbstkontrolle, […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

Im letzten Monat sah ich folgende Videos und fand diese gut:


Henne geil. Hätt’ ich nur grad 2.7 kCHF rumliegen für so ‘was.


Eine kleine Geschichtslektion

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Recommended Readings vom Januar 2025
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: A Mole Infiltrated the Highest Ranks of American Militias. This Is What He Found. (propublica.org) : Ein Survival-Trainer verbrachte mehrere Jahre undercover in politisch rechten Milizengruppen. Er schickte ProPublica einen riesigen Fundus an Dokumenten. Die Gespräche, die er heimlich aufgezeichnet hat, geben einen einzigartigen […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

https://habi.gna.ch/?p=6984
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Recommended Readings vom Dezember 2024
recommended readingsinstapaperlinkdumpreading
Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: Writes and Write-Nots (paulgraham.com) : In einigen Jahrzehnten wird es einige Menschen geben, die nicht mehr schreiben können. ‘I received a first but it felt tainted and undeserved’: inside the university AI cheating crisis (theguardian.com) : Mehr als die Hälfte der Studenten nutzen inzwischen […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

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Velorestauration
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Bester Handwerker-Porno. Es braucht viel Gleitmittel und es wird viel gebürstet… [via Bastian]
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Bester Handwerker-Porno.
Es braucht viel Gleitmittel und es wird viel gebürstet…

[via Bastian]

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Recommended Readings vom November 2024
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut: A radical idea (tante.cc) : “Fuck your visions, come back when you have some proof.” AI in Radiology: Is It Being Adopted? (medium.com) : Wieso dass künstliche Intelligenz und Radiologie/Diagnose noch lange nicht eng zusammengehen werden. The PGP Problem (latacora.com) : PGP ist technisch […]
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Im letzten Monat las ich folgende Texte und fand diese gut:

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Tschüss Evernote, es war gut mit dir
technospeakevernotepaperless
Evernote hat seit Ende Juli 2008 ziemlich viele Dinge für mich aufbewahrt. Über die Jahre habe sich dort Rezepte, Notizen, Links, kopierte Zitate aus gelesenen Texten, Audio-Dateien mit lustigen Aufnahmen (und Erklärungen zu Kinderzeichnungen), Code-Schnipsel und Screenshots aufbewahrt, die ich nicht nur auf meinem Rechner aufbewahren wollte, sondern auch auf dem Telefon und manchmal im […]
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Evernote hat seit Ende Juli 2008 ziemlich viele Dinge für mich aufbewahrt.
Über die Jahre habe sich dort Rezepte, Notizen, Links, kopierte Zitate aus gelesenen Texten, Audio-Dateien mit lustigen Aufnahmen (und Erklärungen zu Kinderzeichnungen), Code-Schnipsel und Screenshots aufbewahrt, die ich nicht nur auf meinem Rechner aufbewahren wollte, sondern auch auf dem Telefon und manchmal im Büro brauchte.

Über die Jahre wurde Evernote immer teurer und der Funktionsumfang wurde trotzdem immer mehr beschnitten, zuletzt war es nicht mehr möglich, mit mehr als 3 Geräten die Notizen synchron zu halten, wobei das Web-Interface auch als Gerät zählte.
Einer der Use-Cases war auch das Teilen von Familien-wichtigen Dingen mit Nina, was mit Evernote Anfangs easy möglich war, aber immer komplizierter wurde, und neuderdings nur noch mit einem Account möglich, der 15$ pro Monat kostet.

Eine Zeitlang haben Nina und ich versucht, mit Joplin warm zu werden, was aber für geteilte Notizbücher mit PDFs und Bildern auch mehr als 10 $ im Monat kostet.

Seit längerem störte mich auch das Kuddel-Muddel in Entweder Evernote oder Joplin, dass – wie erwähnt – Dokumente, Screenshots, Textnotizen, Scans von Kinderzeichnungen wild durcheinander quasi auf einem Haufen lagen.
Klar immer schön mit Titeln und Schlagworten versehen, aber die Suche nach gesuchten Dingern war eher mühsam.

Nachdem ich mal über Paperless gestolpert bin, habe ich lange prokrastiniert, ob ich mir jetzt doch mal ein NAS kaufen und das Ding darauf installieren soll.
Als ich dann mal in anderem Zusammenhang von elest.io gelesen habe, die es extrem simpel machen, irgendwo eine virtuelle Maschine zu starten und darauf praktisch irgendwelche Software zu installieren1.
Zwei und zwei zusammengezählt, und schon habe ich (dank einer DNS-Weiterleitung) eine Instanz von paperless-ngx unter http://paperless.davidhaberthuer.ch am Laufen.
Diese Instanz kostet mich zwar knapp 9$ im Monat, ist aber a) billger als Evernote, hat b) einen erstaunlich grossen WAF und ist c) in den paar Monaten wo ich das jetzt am Laufen habe genau das Richtige. :)
Die Software schluckt jegliche Art von Dokument (präferiert aber PDFs) und kann sogar tiptop mehrere User:innen verwalten, so dass auch Nina Ihre Dokumente, die auf mehreren Geräten zu Brauchen sind dort einfach hinterlegen kann.
Durch die Texterkennung und Verschlagwortung kann in jedem hochgeladenen Dokument gesucht werden und dank einem minimal-aufwändigen Workflow und einem Hochleistungs-Scanner im Büro hab’ ich grad noch einiges an Dokumenten zuhause digitalisiert und physisch entsorgt.

Damit nun alle +1500 Notizen aus Evernote am richtigen Ort landeten, habe ich evernote-backup angeworfen.
Mit dieser Software und

evernote-backup init-db --oauth
evernote-backup sync
evernote-backup export --include-trash EverNoteBackup

landete jede Evernote-Notiz erstmals auf meinem Rechner.
Theoretisch wäre ein Export aus Evernote auch möglich, aber neuerdings können im Gratis-Account nur noch 50 Notizen angeschaut werden, und selbt in Bezahl-Accounts nur noch 100 Notizen aufs Mal exportiert werden.

Mit enex2paperless [via reddit.com] landete dann jedes Dokument das möglich ist, in meiner Paperless-Installation.
Nachdem die Zugangsdaten in dern Konfigurations-Datei gespeichert waren, funktionierte der Prozess mit

for i in EverNoteBackup/*.enex;do ./enex2paperless $i; done 

problemlos.
Dieser Import-Prozess führte zu einigen Warnungen, dass die virtuelle Maschine unter Volllast laufe, da in paperless für jedes Dokument OCR durchgeführt wird :)

So landeten mal alle Dokumente am richtigen Ort.
Da aber eben auch viele Links, Code-Schnipsel, Zitate und weitere Nicht-Dokumente im Evernote waren, habe ich ganz simpel alle exportierten Evernote-Dateien in Simplenote reingeladen, das geht einfach mit ‘drag-and-drop’.
Simplenote ist auch so eine App, die ich schon länger am Start habe, dort landeten aber ausschliesslich nur Text-Schnipsel.

Jetzt muss ich nur noch durch den grossen Haufen durchsortieren, was aber (v.a. in Simplenote) eigentlich einfach ist.

  • Notizen, die nur “application/pdf”, “image/jpeg”, “image/png” enthalten, sind Dokumente, die schon im Paperless landeten, also einfach löschen.
  • Viele Rezepte, die sich angesammelt haben, landen dank gespeichertem Link und exzellenter Importfunktion in Mela. In Simplenote einfach nach Migusto, Chefkoch, Ottolenghi, Wildeisen suchen, und den Link zu Mela teilen, dann kommt’s gut.
    Mela ist übrigens eine super Rezepte-Verwaltungs- und auch Koch-App, von Silvio Reeder Rizzi, die jeden Rappen der 5 Franken wert ist.
  • Die Suche nach “http” findet Links, die dann einfach zu Pinboard kopiert werden.
  • Die Suche nach “Instapaper” findet viele markierte Zitate, für die ich momentan noch nix besseres als einen Tag bei Pinboard.

Ihr seht, Evernote ganz loszuwerden ist ganz einfach :)


  1. Deshalb auch die Randbemerkung hier
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Zukunftstag
technospeakworkzukunftzukunftstag
(Achtung Arachnophobiker:innen, hier bitte wegschauen) Am Zukunftstag hatte ich eine interessierte Besucherin hier im Labor. Nachdem sie mir geholfen hat, für die anderen Zukunftstag-Besucherinnen hier am Institut für Anatomie der Uni Bern Tomographieaufnahmen von drei Kinder-Überraschungseiern zu machen, konnten wir uns Ihrem Projekt widmen. Sie hat eine munzig kleine Spinne aus dem Feuerholzstapel zuhause mitgenommen […]
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(Achtung Arachnophobiker:innen, hier bitte wegschauen)

Am Zukunftstag hatte ich eine interessierte Besucherin hier im Labor. Nachdem sie mir geholfen hat, für die anderen Zukunftstag-Besucherinnen hier am Institut für Anatomie der Uni Bern Tomographieaufnahmen von drei Kinder-Überraschungseiern zu machen, konnten wir uns Ihrem Projekt widmen.

Sie hat eine munzig kleine Spinne aus dem Feuerholzstapel zuhause mitgenommen (der Hinterkörper der Spinne ist 1.7 mm dick).

Diese haben wir in etwas Schaumstoff eingebettet und dann auf unserer Bruker SkyScan 2214 aufgenommen, mit einer Pixelgrösse von 3 Mikrometer. Daraus haben wir dann die Tomographiedaten angeschaut und in ImageJ an den Schnittbildern ein paar Dinge daran gemessen (deshalb wissen wir, das der Hinterkörper 1.7 mm dick ist). In Dragonfly haben wir dann die Tomgraphiedaten in 3D angeschaut und eine kurze Animation davon gemacht. Ebenfalls in Dragonfly haben wir die Spinne digital aus dem Schaumstoff rausopieriert (und dabei versucht, einen Teil des Schaumstoffs zu entfernen) und als 3D-Modell exportiert. Dieses 3D-Modell wollten wir dann auf unserem [Formlabs(https://formlabs.com/)]-Drucker ausdrucken, der wollte aber grad nicht so wie wir wollten. Nachdem wir im Labor hier das Druckerproblem beheben konnten, kam die Spinne 25-fach vergrössert aus dem Drucker raus.

Jetzt kann ich der Zufkunftstag-Besucherin dann bald das End-Ergebnis übergeben, das rauskommt, wenn ein mikro-Tomographie-Gerät quasi als grosse Lupe verwendet wird.

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